Gesundheit: Ist unser Trinkwasser in Gefahr?

Wir bekommen unser Trinkwasser im Frettertal aus Quellen. In Serkenrode sind es 4 Quellen. Quelle: wbv Serkenrode

Was passiert nun mit unserem Wasser, wenn im Wald der bislang lockere und durchlässige Boden verdichtet wird? Aber noch wesentlicher ist die Frage, was passiert mit unserer Trinkwasserqualität, wenn Öle und Schmierstoffe beim Bau der WKA Anlagen ins Erdreich sickern? Ist gewährleistet, dass unser Trinkwasser seine gute Qualität behält?

Fakt ist, das Frettertal ist Wasserschutzgebiet Karte Kreis Olpe mit eingezeichneten WSG komplett

Copyright: Kreis Olpe

 

 

Eine  Email zu der möglichen Problematik ist an die Untere Wasserbehörde Kreis Olpe per Email am 12.12.17 verschickt worden. Hier gibt es leider noch keine Antwort auf die Fragen zu lesen. Die Recherche dazu dauert noch an.

http://www.uvo.nrw.de/uvo.html?lang=de

ELWAS

http://m.hochsauerlandkreis.de/buergerservice/umwelt/wasser/Wasserschutzgebiete.php.media/62267/2015-05-07_Infoblatt_WEA_und_WSG_im_HSK_2015.999.pdf

https://www.wp.de/staedte/meschede-und-umland/windraeder-in-meschede-koennten-veltins-brauwasser-gefaehrden-id12249909.html

Hessen: http://www.fr.de/rhein-main/alle-gemeinden/wiesbaden/wiesbaden-gefaehrdet-windkraft-grundwasser-a-533568

Bayern:  https://www.lfu.bayern.de/wasser/merkblattsammlung/teil1_grundwasserwirtschaft/doc/nr_128.pdf

Wertverlust: Immobilien in der Nähe zu WKA betroffen

https://www.ulrich-richter.de/fakten/immobilienwert/

Windkraftanlagen führen zu massivem Wertverlust der Wohnimmobilien
In einem Bericht des Bayerischen Rundfunks wird von vielen Maklern bestätigt, dass es in der Nähe von Windkraftanlagen zu erheblichen Wertminderungen der Immobilien kommt.
Das sind keine Einzelfälle. Die Universität in Frankfurt am Main hat den Einfluss von Windkraftanlagen auf den Verkehrswert bebauter Wohngrundstücke untersucht und kommt dabei zu dem Ergebnis, dass Immobilien in aller Regel schwer verkäuflich werden, wenn in der Nähe ein Windrad steht, sagt Prof. Jürgen Hasse.
Die Wertminderung speist sich aus vielen Quellen, so die Untersuchung der Universität Frankfurt am Main.
Dies sind vor allem der Schattenwurf, der hörbare Lärm und der Infraschall, Schlafstörungen, Konzentrationsschwächen, Bewegungssuggestion der Rotoren, Beklemmungsgefühl und das stark veränderte Landschaftsbild. Das wird von vielen Menschen unterschwellig als Psychoterror empfunden. Es stellen sich auch noch nach Jahren Depressionen ein.

Die Analyse zeigt, so folgert Rolf Bovier, dass der Streit um die Windkraft zunächst eine politisch-ideologische Auseinandersetzung ist.
Volkswirtschaftlich gesehen kommt man zwingend zu der Erkenntnis, dass Energie aus Windkraftanlagen in jedem Fall zu teuer ist und den Bürgern in unmittelbarer Nähe von Windkraftanlagen ein unzumutbar hoher Preis abverlangt wird.

3 km vom Schwarzstorchhorst

Wenn ein Schwarzstorch seinen Horst in den Suchgebieten hat,  müsste ein Abstand von 3000 m im Radius für den Bau einer Windkraftanlage eingehalten werden. (siehe www.nabu.de Seite 18)

Somit würde voraussichtlich weder Suchgebiet 3 noch das Suchgebiet 6b eine Erlaubnis für den Bau einer WEA erhalten.

Da der Schwarzstorch sehr empfindlich auf Störungen reagiert, werden die Brutplätze von den Naturschützern geheim gehalten. Aber auf Nachfrage und im eigenen Interesse als Naturschützer sollten diese Personen eventuell ihr Wissen teilen.

 

Der Energieatlas NRW zeigt 2016 ein Schwarzstorch-Vorkommen in den besagten Gebieten!

© Energieatlas NRW 2016 – Schwarzstorch-Vorkommen in der „genetzen“ Fläche

 

[Teile des urpsprünglichen Beitrags gelöscht]

Natogelände Gemeindegrenze und Naturschutzgebiet (Bericht aus 2012)

https://www.sauerlandkurier.de/kreis-olpe/finnentrop/wird-radarstation-5813807.html

Artikel im Sauerlandkurier vom 06.06.2012

40 Jahre war die Sauerlandkaserne einer der strategisch wichtigen Punkte in Sachen Flugabwehr. Dort war eine Flugabwehrraketeneinheit der Luftwaffe untergebracht. Sie war Teil eines NATO-Verteidigungsgürtels, der von Norwegen bis zur Türkei reichte.

Vor mittlerweile zehn Jahren wurde die Kaserne geschlossen. Das eigentliche Kasernengelände wurde verkauft und von einem privaten Investor im Laufe der vergangenen Jahre zu einem großen holzverarbeitenden Betrieb umfunktioniert.

Die beiden Stellungen allerdings, eine auf Lennestädter und eine auf Finnentroper Gebiet, sind bislang noch keiner neuen Nutzung zugeführt worden. Die Liegenschaften sind nach der Schließung der Kaserne 2002 in den Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Dortmund übergegangen.

Die ehemalige Radarstellung am Buchhagen, in der Nähe von Schöndelt, verfügt über eine Vielzahl von Gebäuden und einige Bunker. Obwohl das sehr entlegene Gelände eingezäunt ist, wurde im Laufe der Jahres vieles zerstört und gestohlen.

Die Gemeinde Finnentrop bekundet seit längerem ein Interesse an dem Gelände, das in ein Landschaftsschutzgebiet integriert ist. Und das ist eines der Probleme. „2010 gab es einen Windkraftbetreiber, der Interesse an dem Gelände zeigte, doch er hat seinen Antrag dann zurückgezogen“, so Bürgermeister Dietmar Heß.

Regenerative Energien denkbar

Auch aus Sicht der Bundesanstalt für Immobilien, die den Standort geprüft hat, eignet sich das Gelände für Windkraft. Doch es sei eher schwierig, so eine Liegenschaft zu veräußern, so Norbert Stahl aus Münster.

Im Zuge der allgemeinen Ausweitung an erneuerbaren Energien sieht die Gemeinde wieder eine Chance, mit dem Gebiet aus dem Naturschutz herauszukommen. Zurzeit läge wieder ein derartiger Antrag bei der Bezirksregierung in Arnsberg vor. Ein weiteres Problem seien auch die Gebäude auf dem Gelände sowie eventuell noch vorhandene Altlasten. „Man weiß noch nicht, was daraus wird, aber im Moment will niemand das Gelände haben, weil man dort nichts machen kann“, so Heß. Einige der Gebäude werden zurzeit genutzt, unter anderem von der Rettungshundestaffel Südwestfalen.

 

https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=7193754

https://www.routeyou.com/de-de/location/view/47896651/nike-feuerstellung-oedingen?toptext=1400760

Über die Sauerlandkaserne Oedingen- Webauftritt

 

MÄRZ 2017

https://www.wp.de/staedte/kreis-olpe/wenn-magerwiesen-oekostrom-in-lennestadt-abschalten-id210095273.html

Solaranlage geht nicht auf der Nato wegen Artenschutz?????? Wie weit ist Lennestadt hinsichtlich des Änderungplanes? Und wenn Solar dort gestoppt, was ist mit Windkraft und warum gilt das nicht für Finnentrop??

 

Copyright Bilder: googlemaps

„Windige Geschäfte mit Ökostrom“

Windige Geschäfte mit Ökostrom

Copyright: Jakob Schlandt, Hamburger Abendblatt

Berlin. Die Windkraft in Deutschland boomte zuletzt: Rund zehn Milliarden Euro flossen pro Jahr in den Bau neuer Anlagen. Knapp 30.000 wurden seit Anfang des Jahrtausends gebaut, sie produzieren etwas weniger als ein Achtel des in Deutschland erzeugten Stroms. Eine riesige Industrie ist entstanden, die sich derzeit in Husum zur Branchenmesse trifft.

Unterlagen, die dieser Zeitung vorliegen, zeigen, dass es beim Windkraftwunder seit vielen Jahren die Möglichkeit gibt, zu betrügen – und die Bundesregierung gegen die Manipulationspotenziale nicht entschlossen vorgegangen ist.

Die Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) weist ein riesiges Schlupfloch auf. Denn die Förderhöhe hängt davon ab, ob am Standort des Windrads im Schnitt viel oder wenig Wind bläst. Ist der Standort eher schlecht, wird den Windmüllern viele Jahre lang – bis zur vollen Förderdauer von 20 Jahren – mehr EEG-Umlage pro Kilowattstunde gezahlt. „Referenzertragsmodell“ heißt das System in der Fachsprache. Die Rechnung bezahlen die Stromverbraucher über die sogenannte EEG-Umlage, die auf die Stromrechnung aufgeschlagen wird.

Die endgültige Einordnung, wie „gut“ der Standort ist, hängt vom Ertrag nach fünf Jahren ab. Windräder an sehr guten Standorten haben also einen Anreiz, zunächst weniger Strom zu produzieren als möglich, um später höhere Förderbeträge zu bekommen. Schon 2014 hieß es in einer Untersuchung des Berliner Thinktanks Agora Energiewende: „Die eigentliche Manipulation erfolgt in den betrachteten Fällen in den ersten fünf Betriebsjahren. Nachdem die Dauer der erhöhten Anfangsvergütung festgelegt beziehungsweise das Gutachten bestätigt wurde, würde das Potenzial des Standortes und der Anlage voll ausgenutzt werden können.“ Die Agora-Autoren betonten in der Untersuchung zwar, dass es sich lediglich um „mögliche“ Manipulation handelt. Doch sie stellten auch fest: Der finanzielle Anreiz ist enorm. Ein Windrad an einem sogenannten 130-Prozent-Standort, also mit hervorragenden Windverhältnissen, wie sie zum Beispiel an den Küsten herrschen, würde über die Förderlaufzeit 600.000 Euro mehr Einnahmen erzielen, wenn es in den ersten fünf Jahren so gedrosselt wird, dass es nur als 100-Prozent-Windrad einsortiert wird. Denn diese erhalten deutlich länger eine höhere Vergütung.

Die Bundesregierung war seit vielen Jahren über diesen Missstand informiert. Interne Unterlagen zeigen, dass das Bundeswirtschaftsministerium bereits im November 2013 über die brisanten Untersuchungen zum Manipulationspotenzial schriftlich informiert wurde. Anfang 2014 lagen dem Ministerium zudem die detaillierten Ergebnisse der Manipulationsuntersuchung des Fachhauses Deutsche WindGuard vor. Die Untersuchungen kommentiere man nicht, teilt das Wirtschaftsministerium von Brigitte Zypries (SPD) dazu lediglich mit. „Wir können auch nicht bestätigen, dass es solche in der Studie beschriebenen Manipulationen tatsächlich gegeben hat.“ Dabei war das Ministerium sogar im Begleitkreis an der Studie beteiligt, die vor dem möglichen Missbrauch warnte.

Offen bleibt auch die Frage, warum die Bundesregierung trotz des Wissens um die Missbrauchspotenziale nicht aktiv wurde, um das Schlupfloch zu schließen. Auch heute noch können Windmühlen nach den manipulationsanfälligen Regeln in Betrieb gehen. Bis Ende 2018 dürfen noch Anlagen nach dem alten EEG gebaut werden, die Anfang 2017 bereits genehmigt waren. Erst im neuen Referenzertragsmodell ist der Manipulationsanreiz deutlich reduziert worden. Wie viele Windmüller sind tatsächlich durch das Betrugsschlupfloch marschiert? Die Branche beschwichtigt bei dieser Frage: Ein Sprecher des Bundesverbands Windenergie (BWE) sagte, der Missbrauch sei ein „theoretisches“ Problem ohne praktische Relevanz. Kein einziger Manipulationsfall sei dem Verband bekannt. Denn Windmüller, die manipulierten, würden sich nicht nur „des Betrugs schuldig machen“. Ihnen würde auch das Ende der EEG-Zahlungen und durch die technische Manipulation des Betriebs der Garantieentzug durch den Hersteller drohen. Das sei eine ausreichende Abschreckung.

Tatsächlich gibt es aber Indizien für Manipulationen: Auffällig viele Windräder fallen in für Betreiber besonders günstige Gütekategorien. So gibt es insgesamt extrem wenige Windräder, die überhaupt als gute Standorte ausgewiesen sind. Lediglich 0,8 Prozent aller Anlagen sind mit 130 Prozent oder mehr eingeordnet. Hinzu kommt: 100-Prozent-Anlagen gibt es mit 5,4 Prozent außergewöhnlich viele im Vergleich zu 95- oder 105-Prozent-Windrädern. Diese Zahlen zeigen: Nicht wenige Windmüller müssen bei der Einordnung ihrer Anlage aktiv mitgeholfen haben.

Hinzu kommt, dass die Betreiber von den Behörden nur schlampig überprüft werden: Eigentlich müsste auch von außen leicht nachvollziehbar sein, ob viele Windräder auffällige Produktionsmuster aufweisen. Schließlich verpflichtet das EEG die Betreiber der Stromnetze, auch die Produktionsdaten einzelner Windräder zu veröffentlichen. Doch die Datenbanken der Netzbetreiber sind derart lückenhaft geführt, dass es äußerst schwierig ist, Ertragsprofile für einzelne Windräder zu erstellen.

Bei einigen Anlagen lassen sich tatsächlich auffällige Muster feststellen: zunächst wenig, dann nach fünf Jahren plötzlich deutlich mehr Stromertrag. Für eine systematische Analyse einer großen Anzahl von Windrädern ist die Qualität der Datenbanken zu schlecht. Die mangelnde Transparenz kommt den Betreibern zugute – und auch der Bundesregierung, die sich seit Jahren für das Wegschauen entschieden hat. Zum Nachteil aller Bürger: Denn den möglichen Schaden zahlt die Allgemeinheit über den Strompreis.